Stroh zu Gold

„Ach, wie gut, dass niemand weiß,…“ – von wegen! In Südafrika haben sie herausgefunden, dass Weizen Gold aus dem Boden zieht. Natürlich nicht aus jedem Boden. Dort, wo früher einmal nach Gold geschürft wurde, und wo die Böden durchpflügt und weitestgehend ausgeräumt sind, dort sind ja immer noch goldene Stäubchen und Körnchen zu finden. Menschen suchen hier mit großer Geduld nach den Resten. Andere Menschen lassen Gras für sich wachsen. Nee, Weizen. – Wer, wo, wie genau??? Ich habe mal wieder nicht richtig zugehört. Die Meldung samt kurzer Reportage gab es gestern im Radio. Leider hatte ich nur ein halbes Ohr frei. Aber das reicht, um schreiben zu können: Märchen werden wahr!

 

P.S. Auf dem Foto ist kein Weizen zu sehen…

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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