Was auch passieren kann.

Gerade neulich erst. Da tauchte ein Mann aus meiner Vergangenheit wieder auf, in den ich einst heftig verliebt war. An sich nichts Außergewöhnliches. Aber es hat mich eben auch wieder mal erwischt. Ich bin verliebt. In jemanden, den ich damals noch nicht kannte. Und ich staune: Dort der Mensch, für den ich damals alles stehen und liegen gelassen hätte. Hier der, für den ich jetzt vieles (sicher nicht mehr alles – ich bin schließlich älter geworden…) auf den Kopf stellen würde. Und was passiert? Ich spüre mehr als deutlich, wie flüchtig Verliebtsein ist. Es trifft zwar mit voller Wucht ins laufende Leben. Aber es verschwindet auch wieder. Ich mag diesen Mann aus der Vergangenheit zwar noch. Ich finde ihn nach wie vor schön, klug, anziehend. Aber heute würde ich mit dem anderen gehen. Ein Erlebnis das tröstlich ist. Und traurig zugleich.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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