Vielleicht erzählen wir deshalb so gerne,

weil wir am liebsten von allem unsere Stimmen hören. Manche – zugegeben – die eigene. Andere vielleicht die vom Gegenüber, die von Fremden oder den nächsten Freundinnen. Ich habe gestern kurz vor einem Lokal gewartet und dort ein Ehepaar und eine Freundin reden hören. Ich habe kaum etwas verstanden. Sie sprachen Englisch und ich hatte keine richtige Ahnung, worum es ging. Um Musik. Um gute Opernhäuser. Ich hätte ewig zuhören können. Die Worte, die wir wählen, kommen aus unserem Mund. Und ich denke, wie Vögel ihre Kinder füttern. Oder an Küsse. Ein besonders schöner Moment, wenn jemand, den ich schätze, meine Geschichten vorliest. Was für eine Ehre. Und was für ein Fest!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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