Man sollte den Dingen immer

eine zweite Chance geben. Auch den Traumprinzen!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 4

  1. volkerwiesner 1. Februar 2017

    Die Erfahrung zeigt, dass der erste Eindruck sich immer revidiert – gerade bei Menschen. Das äußere ist nicht immer Ausdruck des Charakters, wenn auch eine Indikation. Und die eigene bisherige Lebenserfahrung in einen Menschen zu projizieren ist auch nicht immer hilfreich. Aber von der Evolution eben so vorgesehen. Klingt hochgestochen, ist aber so.

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    • Stephanie Jaeckel 2. Februar 2017

      Die Erfahrung, dass sich der erste Eindruck IMMER revidiert, mache ich nicht. Es gibt zum Glück Ausnahmen, v.a. wenn man unsympathisch wirkende Menschen als nette Zeitgenossen besser kennenlernt, aber ich denke schon, dass Menschen mit ihrem Äußeren etwas zu tun haben. Auch wenn sich Schönheit oder gutes Aussehen selbst in Zeiten von Wellness und Schönheitsoperationen nicht kaufen lassen. Entscheidungen über Kleidung, Haltung, Frisur oder Schmuck sind ja frei und drücken so einiges aus. Was Lebenserfahrung angeht, mache ich auch zunehmend andere Erfahrungen. Wenn es wirklich Erfahrungen sind, projiziert man sie ja nicht, sondern hat durch sie eine Art größeren Wahrnehmungsfächer, der mehr Details sichtbar macht, und damit Brüche oder Widersprüche, die einen Eindruck individueller, d.h. weniger stereotyp machen (im besten Fall). Erfahrungen sind sogar der größte Schatz im Laufe des Älterwerdens. Etwas, was ich mir als junger Mensch gar nicht habe träumen lassen.

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