Natürlich

kann man über solche Kinderfantasien über das Leben der Erwachsenen schmunzeln. Doch je länger ich als Freiberuflerin tätig bin, desto mehr komme ich ins Grübeln. Vielleicht wissen die Kleinen doch mehr, als wir denken.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 5

  1. mickzwo 28. Januar 2017

    Die „Kleinen“ wissen noch gar nichts. Denn sie sind ja noch so klein. Aber sie kriegen alles mit. Sie haben Augen, die sehen, Ohren, die hören, sie bilden ihr Gefühl aus, an dem was sie mitbekommen von der Welt, in der sie leben, sie nehmen die Sprachen ihrer Umgebung an und betasten alles, was sie betasten können.

    So geben sie alles wieder was sie mitbekommen, von einer Welt, die sie sich nicht aussuchen konnten aber verstehen müssen. So wie es aussieht, kommt ihnen erst Mal alles natürlich vor, bis ein Gefühl ihnen sagt: Halt. Irgendwas ist hier verkehrt. Irgendwas passt nicht. Oder sie machen es „passend“. Das kann ulkig sein oder bedrohlich..

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