Seit einiger Zeit schlafe ich schlecht. Was komischerweise nicht viel macht, denn, von dem Herumgeliege mal abgesehen, bin ich tagsüber genauso wach wie früher. Aber es tut sich etwas, was ich so noch nicht kannte: Ich träume bei vollem Bewusstsein. Keine Tagträume, in denen ich Regie führe und mich wahlweise ins Paradies oder in die Hölle versetze. Nein. Es sind richtige, meist chaotische Träume in denen ich Sachen sehe, die ich gar nicht kenne, mir also auch nicht ausdenken könnte. Mein Gehirn scheint sich selbständig zu machen. Wenn, so höre ich es meckern, wenn Madame nicht einschläft, fahren wir eben trotzdem unser Programm. Ganz schön merkwürdig. Soll noch mal eine/r sagen, das Älterwerden halte keine Überraschungen bereit…

schlingsite 28. Januar 2017
Wie soll man auch ruhig schlafen bei all dem Gewusel rundumher.
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Stephanie Jaeckel 30. Januar 2017
jajajaja. Werde mir wohl eine Einschlaf-CD besorgen müssen – pffffffff….
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mannigfaltiges 29. Januar 2017
Passiert mir meistens beim postprandialen Powernapping. (auch als Mittagsschläfchen bekannt). Und was für wirres Zeug!
Ich glaube auch nicht dabei zu schlafen, die Uhr sagt aber dann was anderes. Aber wie Du richtig festgestellt hast, erst ab einem gewissen Alter (also schon sehr lange).
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Stephanie Jaeckel 30. Januar 2017
Verstehe. Aber es ist anders. Zumindest sagt die Uhr, dass allerhöchstens fünf Minuten vergangen sind. Ich denke tatsächlich, dass ich da einen anderen Weg gehe. Hoffentlich nur für kurze Zeit, das ist nämlich anstrengend. Weil man seinen ganzen Traumsalat abrufbereit in der Birne behält…
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mannigfaltiges 30. Januar 2017
Hier geht wohl jeder seinen eigenen Weg. Abrufbereit ist bei mir nur der Kopfschüttelmist (für ein paar Stunden), die guten Storys werden beim aufschreiben schon vergessen- leider.
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Stephanie Jaeckel 30. Januar 2017
Würde ich versuchen, etwas aufzuschreiben, wären es sowieso eher Bilder als Storys. War bei mir schon immer so. Kaum je, dass ich eine zusammenhängende Geschichte geträumt hätte. Aber wenn, ist es oft sehr, sehr schön.
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mannigfaltiges 30. Januar 2017
Ja Bilder, du hast natürlich recht. Man träumt ja Filme und was man aufschreibt sind höchstens die Drehbücher dazu. Ich kann mich nur an 2 gute Storys erinnern. Eine davon habe ich aufgeschrieben. Vor langer Zeit. Aber mittlerweile dem „Orkus des Vergessens anheim gefallen“ 🙂 .
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