Ganz was neues.

Seit einiger Zeit schlafe ich schlecht. Was komischerweise nicht viel macht, denn, von dem Herumgeliege mal abgesehen, bin ich tagsüber genauso wach wie früher. Aber es tut sich etwas, was ich so noch nicht kannte: Ich träume bei vollem Bewusstsein. Keine Tagträume, in denen ich Regie führe und mich wahlweise ins Paradies oder in die Hölle versetze. Nein. Es sind richtige, meist chaotische Träume in denen ich Sachen sehe, die ich gar nicht kenne, mir also auch nicht ausdenken könnte. Mein Gehirn scheint sich selbständig zu machen. Wenn, so höre ich es meckern, wenn Madame nicht einschläft, fahren wir eben trotzdem unser Programm. Ganz schön merkwürdig. Soll noch mal eine/r sagen, das Älterwerden halte keine Überraschungen bereit…

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 7

  1. Avatar von mannigfaltiges

    mannigfaltiges 29. Januar 2017

    Passiert mir meistens beim postprandialen Powernapping. (auch als Mittagsschläfchen bekannt). Und was für wirres Zeug!
    Ich glaube auch nicht dabei zu schlafen, die Uhr sagt aber dann was anderes. Aber wie Du richtig festgestellt hast, erst ab einem gewissen Alter (also schon sehr lange).

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    • Avatar von Stephanie Jaeckel

      Stephanie Jaeckel 30. Januar 2017

      Verstehe. Aber es ist anders. Zumindest sagt die Uhr, dass allerhöchstens fünf Minuten vergangen sind. Ich denke tatsächlich, dass ich da einen anderen Weg gehe. Hoffentlich nur für kurze Zeit, das ist nämlich anstrengend. Weil man seinen ganzen Traumsalat abrufbereit in der Birne behält…

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          • Avatar von mannigfaltiges

            mannigfaltiges 30. Januar 2017

            Ja Bilder, du hast natürlich recht. Man träumt ja Filme und was man aufschreibt sind höchstens die Drehbücher dazu. Ich kann mich nur an 2 gute Storys erinnern. Eine davon habe ich aufgeschrieben. Vor langer Zeit. Aber mittlerweile dem „Orkus des Vergessens anheim gefallen“ 🙂 .

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