Krähen

Nein, richtig warm ums Herz wird es mir nicht, wenn ich diese Vögel sehe. Aber ich habe die Segel gestrichen, was meine Aversionen angeht. Dafür gibt es hier in Berlin einfach zu viele. Und wenn man sie genauer anschaut, sind sie eigentlich ziemlich witzig. Heute zum Beispiel war enormer Wind auf den Start- und Landebahnen des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Und die Tiere liefen wie besoffene Matrosen breitbeinig und schwankend durchs Gelände. Außerdem haben sie so eine coole Art, kurz aufzufliegen, um ein oder zwei Meter seitlich wieder zu landen. Doch, es sieht fast schon elegant aus. Und mit ihren schwarzen Knopfaugen schauen sie sehr konzentriert. Ich zumindest fühle mich von ihnen gesehen. Diese Krähe beobachtete mich heute eine Weile beim Lesen. Was sie wohl gedacht hat?

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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