Sommermelancholie

Eine Pause wünsche ich mir. Eine Pause vom Leben. Wie wenn man für eine Weile die Zeit anhalten könnte, und sich darin eine Nichtzeit auffalten, und die sich gut und lang anfühlen würde, in der nichts entschieden, nichts erledigt und nichts geschafft werden müsste. Ich würde so lange auf einem sonnigen Fenstersims oder an einem Seeufer sitzen, bis ich wirklich und wahrhaftig wieder aufstehen wollte. Ich würde so tief in mich sacken, bis ich die Ruhe selbst wäre. Ich würde absolut nichts mehr tun müssen. Um am Ende dieser Nichtzeit blitzwach davonzufliegen.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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