Heute habe ich einen Nachbarn aus dem Haus getroffen, und gleich mal mit ihm überlegt, was wir teilen könnten, um nicht nur persönliche Ausgaben zu sparen, sondern insgesamt weniger Zeug zu besitzen. Er wünschte sich eine gemeinsam zu nutzende vier-Meter-Leiter (wir wohnen in einem Altbau), eine Bohrmaschine (hab‘ ich zum Beispiel). Ich würde mir gerne einen Staubsauger teilen oder vielleicht sogar eine Tiefkühltruhe (aber das wäre gleich schon eine riesige Anschaffung). Eventuell könnte man auch in größeren Mengen kaufen (weniger Verpackungen) oder abgelaufene Lebensmittel irgendwo holen und verteilen (lohnt sich für eine Person nicht, weil man auch da größere Mengen bekommt). Vielleicht ginge auch selbst gemachte Marmelade. Für mich alleine macht letzteres keinen Sinn, weil ich die Marmeladen-Vorräte nirgends lagern kann. In einem Gemeinschaftskeller, den es in unserem Haus möglicherweise sogar gibt (d.h. der leer steht), wäre also auch die Marmelade möglich. Mal sehen. Ich bin jedenfalls begeistert von der Idee. Obwohl ich ahne, dass die Umsetzung nicht einfach sein wird. Immerhin: Jetzt bin ich erst recht gespannt auf unser Hausfest.

papiertänzerin 30. Juni 2016
… klingt toll! (auch kleine Schritte bewegen das Leben ;-)), ein fröhliches Hausfest wünscht papiertänzerin
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Stephanie Jaeckel 30. Juni 2016
Ja, das scheint mir gerade eine wichtige Erkenntnis: Schritte, die ich machen kann, sind eben auch welche. Das es nicht weit reicht? Pah! Da mischen sich doch vor allem Allmachtsfantasien ein…
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papiertänzerin 30. Juni 2016
… das hast du gut erkannt & schön gesagt: die eigenen Schritte als Schritte erkennen, lerne ich auch gerade (in kleinen Schritten natürlich 😉 )
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Stephanie Jaeckel 30. Juni 2016
Ich habe eingesehen, dass ich mich auf den Weg machen muss. Was auch immer. Mein Leben, mein Bier. Nicht spektakulär, aber in gewisser Weise heilsam.
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