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Heute habe ich einen Nachbarn aus dem Haus getroffen, und gleich mal mit ihm überlegt, was wir teilen könnten, um nicht nur persönliche Ausgaben zu sparen, sondern insgesamt weniger Zeug zu besitzen. Er wünschte sich eine gemeinsam zu nutzende vier-Meter-Leiter (wir wohnen in einem Altbau), eine Bohrmaschine (hab‘ ich zum Beispiel). Ich würde mir gerne einen Staubsauger teilen oder vielleicht sogar eine Tiefkühltruhe (aber das wäre gleich schon eine riesige Anschaffung). Eventuell könnte man auch in größeren Mengen kaufen (weniger Verpackungen) oder abgelaufene Lebensmittel irgendwo holen und verteilen (lohnt sich für eine Person nicht, weil man auch da größere Mengen bekommt). Vielleicht ginge auch selbst gemachte Marmelade. Für mich alleine macht letzteres keinen Sinn, weil ich die Marmeladen-Vorräte nirgends lagern kann. In einem Gemeinschaftskeller, den es in unserem Haus möglicherweise sogar gibt (d.h. der leer steht), wäre also auch die Marmelade möglich. Mal sehen. Ich bin jedenfalls begeistert von der Idee. Obwohl ich ahne, dass die Umsetzung nicht einfach sein wird. Immerhin: Jetzt bin ich erst recht gespannt auf unser Hausfest.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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