„Eindrucksgedichte“

nennt Nora Gomringer solche, die aus einer sie verblüffenden Konfrontation mit der Wirklichkeit entstehen. Und sie sagt, dass sie gerne Fotos macht, um Eindrücke festzuhalten. Nur wenn der Akku leer sei, greife sie aufs „Merken“ zurück, oder versuche es zumindest. Für eine Dichterin verwunderlich  aber sehr wahr, wie ich finde), sagt sie außerdem: „Ein Foto kann ein Gedicht ersetzen.“

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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