Traumgondel

Wer einsteigt, tut dies auf eigene Gefahr. Wetterberichte gibt es nicht. Reiserouten erst recht nicht. Letzte Woche hatte ich wohl immer die Linie mit den Alpträumen erwischt. Täglich wachte ich nass geschwitzt auf, nachdem ich nächtens abfahrende Zügen hinterher gerannt war, mich in labyrinthischen Bahnhöfen und wildfremden Landstrichen zurecht hatte finden müssen. Diese Woche sind die Reisen friedlicher, aber nicht weniger verstörend. Nacht für Nacht bekomme ich Besuch von Menschen, die mir im Laufe meines Lebens abhanden gekommen sind. Und alle beteuern mir ihre Verbundenheit. Das ist tatsächlich so, als hätte man eine ganze Serie abonniert und bekomme jetzt eine Folge nach der anderen serviert. Beeindruckend.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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