Sein und Schein

wer genauer hinschaut, sieht: die Übergänge sind fließend. Und längst nicht nur bei anderen. Fragt man sich nicht gelegentlich: Bin ich das wirklich (das muss ja nicht nur negativ gemeint sein)? Träumen oder wachen: und wer ist dann wo: mehr im Sein oder im Schein unterwegs. Bei dem Foto gefällt mir, dass, was da strucks und grade steht, im Spiegel wilde Schlangentänze vollführt. Wo wäre da, um gleich noch eine Frage zu stellen unten und oben?

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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