Wildes Huhn

So fühle ich mich mittlerweile, wie ein leistungswildes Huhn vor Ostern. Ich produziere und produziere und sitze auf einem Haufen Arbeit und verliere langsam den Überblick. Sieht alles gleich aus… Für wen war das noch mal? Wann bestellt? Wann zu liefern? Braucht es noch Farbe? Ist es eventuell schon abgelaufen? Hach, vielleicht doch lieber mal ein Korn picken. Und dann? Am liebsten mal ne Runde durch den Wald. Hühnerwald (nee, nicht Wienerwald). Na – wenn ich so recht schaue, ist das Huhn vielleicht ein Hahn? Vielleicht ist das die Rettung: Delegieren… Und dann, schwups raus aus dem Nest. Und rein ins Vergnügen!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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