Nein. Es geht mir heute nicht ums für oder wider. Auch nicht um die Gefahrenlage in Köln. Ich möchte daran erinnern, dass Karneval aus alter Tradition eine Zeit der Subversion und der Umkehrung ist. Und eine Zeit der Ausgelassenheit. Wie wäre es? Mal was wirklich anderes, aufmüpfiges tun? Mal den Alltag auf den Kopf stellen? Mal alle Fünfe gerade sein lassen? Mit lauter Musik aufstehen (muss ja nicht den ganzen Morgen laufen) oder Kuchen (!) frühstücken? Nur zu! Bis Dienstag Abend haben wir noch Zeit.

Graugans 5. Februar 2016
Das hast Du gut gesagt – Subversion, Umkehrung, Aufmüpfigkeit…bin froh drum, wirklich…werde mir schnell ein Fetzengewand zusammennähen und als die Alte, die ich bin, aber wild und verrückt irgendwo herumhüpfen, die wilde Kraft der subversion, meine Güte, beinahe hätt ich sie vergessen, hab Dank! Liebe Grüsse…laß uns Närrinnen sein!
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Stephanie Jaeckel 5. Februar 2016
Ich sitze hier in Berlin und hätte es auch fast vergessen – immerhin hängen die Berliner Bäcker Luftschlangen ins Fenster und verkaufen tagelang Pfannkuchen. Aber eben. Subversion geht immer.
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papiertänzerin 5. Februar 2016
… Aufmüpfigkeit wird sofort wieder in meinem Wort- und Lebensschatz aufgenommen (1971 war es übrigens Wort des Jahres), und eine alte Närrin bin ich sowieso 😉
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Stephanie Jaeckel 5. Februar 2016
Wort des Jahres 1971! Das ist ja mal was. Waren das noch die Nachwehen von 68? Wird Zeit, dass unsere Generation noch was auf den Kopf stellt!
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