Karneval

Nein. Es geht mir heute nicht ums für oder wider. Auch nicht um die Gefahrenlage in Köln. Ich möchte daran erinnern, dass Karneval aus alter Tradition eine Zeit der Subversion und der Umkehrung ist. Und eine Zeit der Ausgelassenheit. Wie wäre es? Mal was wirklich anderes, aufmüpfiges tun? Mal den Alltag auf den Kopf stellen? Mal alle Fünfe gerade sein lassen? Mit lauter Musik aufstehen (muss ja nicht den ganzen Morgen laufen) oder Kuchen (!) frühstücken? Nur zu! Bis Dienstag Abend haben wir noch Zeit.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 4

  1. Graugans 5. Februar 2016

    Das hast Du gut gesagt – Subversion, Umkehrung, Aufmüpfigkeit…bin froh drum, wirklich…werde mir schnell ein Fetzengewand zusammennähen und als die Alte, die ich bin, aber wild und verrückt irgendwo herumhüpfen, die wilde Kraft der subversion, meine Güte, beinahe hätt ich sie vergessen, hab Dank! Liebe Grüsse…laß uns Närrinnen sein!

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