Ein Vorsatz ist doch eigentlich auch nur ein Plan. Eine Hoffnung vielleicht. Ich war erstaunt, in den Blogs so viel Verweigerung zu lesen: keine Vorsätze fürs Neue Jahr, bloß so bleiben, wie man ist. Echt jetzt? Andererseits gab es nachmittags, während der Arbeit einen klaren Satz, der sich in meinem Kopf artikulierte und wirklich nichts mit dem auf meinem Schreibtisch zu tun hatte. „Ich warte immer noch. Aber wenn der richtige Moment gekommen ist, greife ich zu.“ Mich hat diese unerwartete Äußerung aus meinem Inneren überrascht. Zumal ich mir über das Warten längst nicht sicher bin. Soll ich meine Vorsätze streichen? Oder heißt es in Wahrheit: Warten und wollen?

papiertänzerin 5. Januar 2016
… vielleicht Warten als Vorsatz?
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Stephanie Jaeckel 5. Januar 2016
Hach, wo ich stets das Gefühl habe, von dieser Warterei mal runter zu kommen. Aber eben. Neujahr habe ich meine Wohnung umgeräumt, was so unendlich lange schon anstand. Und es war der richtige Moment, weil mir gerade da die Lösung einfiel. Vorher wäre es möglicherweise nur Gemurkel mit überflüssigen Ausgaben geworden.
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tausendtoene 9. Januar 2016
…vielleicht auf die „richtigen“ und „passenden“ Vorsätze warten? Ich nehme das Neue Jahr auch nicht mehr wirklich als Neustart für bessere Vorsätze, aber wenn zufällig ein richtig guter Gedanke angespült wird, dann nehme ich ihn ernst….auch wenn das erst unter dem Jahr passiert. 🙂
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Stephanie Jaeckel 9. Januar 2016
hmmm, ich habe heute einen fliegenden Reiher gesehen. Der sah immer noch nicht besonders aktiv aus, fast so, als wäre er erstaunt, im Himmel zu hängen. Das wäre so ein Bild: Da warte ich noch und bin vielleicht schon auf dem Weg zu was Neuem?
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tausendtoene 9. Januar 2016
Ja, vielleicht genau so!
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