Nur noch das:

Ein Baum wie ein Wald. Ich komme alle paar Wochen an ihm vorbei und will ihn fotografieren. Aber er ist zu groß für die Straße, in der er steht. Kaum dass man ihn sieht, weil sämtliche Hausfassaden viel zu unruhig sind, ihm die Konturen zu lassen. Bleibt nur der Blick nach oben. Und jetzt ab ins Bett, meine Augen sind nur noch auf stand by.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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