ist vielleicht die geeignetste Bewegung fürs Denken. Dachte ich heute, als ich im warmen Thermenwasser lag. Als wäre unser Gehirn vollgehangen mit Klangstäben, die leise flüstern, wenn wir den Kopf bewegen. Bloß nicht rennen, könnt ihr ja sehen, was sich da alles verheddert. Schaukeln, schaukeln, lauschen, am besten gar nicht so viel Denkmaterial einwerfen. Ruhig sein, abwarten. Vielleicht kommt eine Kindheitserinnerung von irgendwoher empor. Das Gesicht eines Freundes, das ihr längst vergessen habt. Das geniale Detail für den seit Wochen ausgetüftelten Weihnachtsschmaus (nein, keine Weihnachtsmaus. Obwohl die sich natürlich auch über ein paar Krümel freut.) Ich habe mich – a propos – erinnert, wie toll ich mich als Kind freuen konnte. Eine Batterie, die man wieder aufladen kann? Wäre schön, an einem solchen Novembertag eine versiegte Kraftquelle wiedergefunden zu haben…

Aikitangera 28. November 2015
Ja, oder man spürt eine Bedrückung, Bedrohung, und weiß im Zweifelsfall gar nicht, woher dieses Gefühl kommt. Was dann? Atmen und weiterschaukeln!
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papiertänzerin 29. November 2015
… ein sehr schönes Bild, der Stille lauschen, das Denken flüstern lassen, und nicht extra füttern, gerade jetzt, wo die Tage so kurz sind, geht das gut (und im warmen Wasser natürlich am allerbesten 😉 !)
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