Schaukeln

ist vielleicht die geeignetste Bewegung fürs Denken. Dachte ich heute, als ich im warmen Thermenwasser lag. Als wäre unser Gehirn vollgehangen mit Klangstäben, die leise flüstern, wenn wir den Kopf bewegen. Bloß nicht rennen, könnt ihr ja sehen, was sich da alles verheddert. Schaukeln, schaukeln, lauschen, am besten gar nicht so viel Denkmaterial einwerfen. Ruhig sein, abwarten. Vielleicht kommt eine Kindheitserinnerung von irgendwoher empor. Das Gesicht eines Freundes, das ihr längst vergessen habt. Das geniale Detail für den seit Wochen ausgetüftelten Weihnachtsschmaus (nein, keine Weihnachtsmaus. Obwohl die sich natürlich auch über ein paar Krümel freut.) Ich habe mich – a propos – erinnert, wie toll ich mich als Kind freuen konnte. Eine Batterie, die man wieder aufladen kann? Wäre schön, an einem solchen Novembertag eine versiegte Kraftquelle wiedergefunden zu haben…

Filed under: Allgemein

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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