Klar – oder? Die Sache ist eine für Quacksalber. Wer verquickt (weder rührt noch schüttelt), mischt für alle Zeiten. Einmal zusammen geschüttet geht nichts mehr auseinander, und: entweder gibt’s eine feine Legierung oder einen verquollenen Mischmasch. Frage jetzt besser keiner, was ich damit sagen will. Dass es manchmal zu übereilten Verquickungen kommt? Dass es Meister/innen der Verquickung gibt, und solche, die die Finger davon lassen sollten? Dass es ein unlauteres Geschäft ist, so in etwa wie Wein aus Wasser zu gewinnen oder Gold aus Sand? Hüte dich, Kind. – Oder werde ein Meister. Wer alles trennt, ist wahrscheinlich eine Art Purist. Wer verquickt ein Alchimist: neugierig oder närrisch. Was spricht wofür? Und was dagegen?

papiertänzerin 19. November 2015
… verquickt nochmal!
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