quecksilbrig

Klar – oder? Die Sache ist eine für Quacksalber. Wer verquickt (weder rührt noch schüttelt), mischt für alle Zeiten. Einmal zusammen geschüttet geht nichts mehr auseinander, und: entweder gibt’s eine feine Legierung oder einen verquollenen Mischmasch. Frage jetzt besser keiner, was ich damit sagen will. Dass es manchmal zu übereilten Verquickungen kommt? Dass es Meister/innen der Verquickung gibt, und solche, die die Finger davon lassen sollten? Dass es ein unlauteres Geschäft ist, so in etwa wie Wein aus Wasser zu gewinnen oder Gold aus Sand? Hüte dich, Kind. – Oder werde ein Meister. Wer alles trennt, ist wahrscheinlich eine Art Purist. Wer verquickt ein Alchimist: neugierig oder närrisch. Was spricht wofür? Und was dagegen?

Filed under: Allgemein

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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