Allein sein

Alleinsein und Großstadt – zwei Dinge, die wie Pest und Schwefel zusammenzugehören scheinen. Filme erzählen davon, große und kleine Romane, Geschichten, eigene Erinnerungen. Will man kaum noch hören. Auch nicht gefragt werden. Und dann stirbt dein Nachbar. Ein paar Türen weiter. Sonntagnacht. Mit voller Wucht ist sie wieder da, die Einsamkeit. Mach’s gut, Daniel.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 2

  1. Stephanie Jaeckel 4. September 2015

    Danke Erich, für Deinen Kommentar. Ja, es gibt sehr einsame Tode (insofern auch, als man nie auf die Idee gekommen wäre, dass da was im Argen liegt), und vielleicht sind sie auch so gewollt und in dieser Hinsicht „richtig“. Der Schock liegt vielleicht auch da, wo es bei aller Sympathie keine Möglichkeit gibt, um Hilfe zu bitten.

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