auf einer Insel, mit Meerblick und vielleicht mit dieser Feigenbaumkrone. Das wünsche ich mir manchmal. Wenn es in der Stadt zu laut ist, zu voll und meine Gedanken um Dinge kreisen wie Fliegen um stinkige Reste. Mein Dach würde rauschen bei jedem Wind, der aufkäme und ich säße morgens, in der Dämmerung mit einem heißen Kaffee vor der Tür. Ich würde endlich die Vögel unterscheiden können, die den Himmel kreuzen und manchmal wäre ich mutig genug, im Meer zu schwimmen. Ich könnte so viel Blau sehen, bis sich mein Herz beruhigt. Ich könnte die Augen schließen, wenn nachmittags die Wolken kommen und es angenehm schattig wird, überall wo es mir gefällt. Heute muss eine Wohnung ganz für mich reichen. Die Amseln singen und die Schwalben kreuzen den Himmel. In den Abend treiben Wolken, die einen Regen versprechen, so dass vielleicht meine Träume rauschen heute Nacht.

papiertänzerin 12. Juni 2015
… ach, das Blau, das Meer, der Himmel, ich wünsche dir einen Schwarm Traumvögel, die Regen bringen…
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Stephanie Jaeckel 13. Juni 2015
Na, der Wetterfrosch hat immerhin für heute Gewitter angesagt, die ich, unter Dach und Fach, ja gerne habe. Aber das Meer,… da sollte ich wohl besser die Augen schließen. Danke für Deine Wünsche!
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Madame Filigran 17. März 2016
Das Häuschen würde auch zu mir passen. Verstehe deine Gedanken sehr gut.
Herzlichst,
Madame Filigran
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Stephanie Jaeckel 17. März 2016
Hach, gerade jetzt, wo viele Kolleg/innen den Osterurlaub vorbereiten und ich am Schreibtisch festklebe, erinnerst Du mich an das Häuschen… – aber was soll’s: Heute ist der Himmel über Berlin gigantisch blau und Kaffee kann ich mir auch hier immer kochen. Ja, und tatsächlich, das kleine Haus war der Hammer! Es steht (hoffentlich immer noch) auf Madeira.
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