Als ich das kleine Holzköpfchen sah, dachte ich gleich ans Meer. Entweder würde da jemand glücklich im warmen Sand liegen oder sich durch schäumende Wellen treiben lassen. Treiben. Getrieben werden. Sich treiben lassen. Welche Welten liegen dazwischen! Andere anzutreiben, puh. Getrieben werden, am schlimmsten noch, durch sich selbst, ein unerträglicher und geradezu unwürdiger Zustand. Sich treiben lassen hingegen… Was macht es den meisten von uns so schwer, von hier nach da zu kommen? Ist es wirklich schlimm, die Kontrolle aufzugeben – und über was eigentlich? Ein unglaublicher Zufall übrigens, dass ich das wirklich sehr kleine Mädchen/Männchen gesehen habe. Es ist in einer Höhe von mindestens drei Metern an einer Hausfassade in der Kreuzberger Urbanstraße befestigt. Wie eine Art Hausnummer. Nur eben ohne Zahl. Was es da macht?

papiertänzerin 26. März 2015
… zum Gedankentreiben anregen 😉
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Stephanie Jaeckel 26. März 2015
Hm, gut möglich! Und das wäre mal nicht die schlechteste Aufgabe: Sind nicht Philosoph/innen in gleicher Mission unterwegs!?
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