Fünf sind mehr als Eins

Jaaaaaaaa – ich war noch nie ein Zahlengenie. Es ist jetzt aber nicht so, als hätte ich über fünfzig Jahre meines Lebens auf diese Erkenntnis warten müssen. Es ist ein bisschen kniffeliger. Denn es geht um Laien in der Wissenschaft – und konkreter, um Laien in der Kunstwissenschaft.

Die Naturwissenschaften sind – generell, d.h. voller Vorurteile gesprochen – den Geisteswissenschaften beim Beschaffen von Erkenntnissen voraus und dabei unkonventioneller in ihren Methoden. Seit jeher arbeiten sie mit anderen Fächern und sogar – hört! hört! – mit Nicht-Experten (und schlimmer!) mit Laien zusammen. Populärstes Beispiel zur Zeit ist der Mückenatlas, bei dem alle, die Lust haben und die Kapazität, Mücken zu töten ohne sie nur zu einem kleinen Matschfleck zu schlagen, herzlich willkommen sind. Soweit ich weiß, machen viele mit: Mücken gehen uns alle an. Ich selbst kenne noch einen Vogelzähltag einmal im Jahr und dass Astronomen ohne Hobby-Sternegucker gar nicht so weit wären, wie sie nun mal sind, weiß ich über den Umweg über Max Ernst, der einmal eine ganze Serie einem Hobby-Sternegucker gewidmet hat: „Maximiliana – die widerrechtliche Ausübung der Astronomie“. Max Ernst dazu: „Er (d.i. Ernst Wilhelm Leberecht Tempel) hatte Genie, aber kein Diplom“.

Man kann sich natürlich fragen, ob Kunst alle angeht. Kunst war fast immer etwas für Wenige, ein – Bourdieu würde es vielleicht so nennen – „Distinktionsmerkmal“ für die Eliten. Dennoch hat sich unsere Gesellschaft gewandelt, Kunst ist aus den Schlössern, Kirchen und später auch aus den Museen auf die Straße gegangen und seit der Moderne mehr oder weniger auch dort geblieben. Ich will nicht zu weit ausholen. Aber es ist tatsächlich kaum ein Versuch gemacht worden, Laien an Kunstwissenschaften zu beteiligen, sondern es sieht eher umgekehrt aus: Das Publikum fühlt sich (auch als zahlender Kunde) häufig einer fremden Kunstwelt konfrontiert und trotz vieler didaktischer Kniffe und Angebote vom Diskurs abgehängt.

Ich schreibe mit Absicht „abgehängt“, weil ich immer wieder (und das heißt nicht dauernd) mit diesem Frust konfrontiert werden. Ich halte ihn für ungut. Irgendwann könnte eine Gesellschaft finden, Kunst sei überbewertet, und gehöre abgeschafft (oder zumindest überhaupt nicht mehr finanziert, unterstützt oder was nicht alles). Und dann ist es vermutlich zu spät. Und auch das geht dann alle an.

In einem der wenigen, vielleicht zur Zeit dem einzigen Projekt, in dem Laien zum Mitmachen in der Kunstgeschichte aufgefordert sind, geht es sehr schlicht (zumindest auf den ersten Blick) um die Beschreibung von Kunstwerken – im Weiteren dann um deren Verschlagwortung in den riesigen computergenerierten Datenbanken des Internet. Die Sache klingt simpel: Hier haben wir eine Abbildung – da brauchen wir Wörter, um über Suchmasken diese Abbildungen wiederzufinden. Oder Wörter, um solche Bilder zu erfassen, die wir miteinander vergleichen wollen: also alle, auf denen Flüsse zu sehen sind oder Berge oder Apfelbäume, was gleich schon konkreter ist, als der eingeführte kunsthistorische Begriff der „Landschaft“. Wer auf Kunsthistoriker setzt, wird – um ein anderes Beispiel zu nennen – nie solche Landschaftsbilder herausfiltern können, auf denen ein wolkenloser Himmel zu sehen ist. Laien finden so etwas wichtig und nehmen das entsprechende Schlagwort (Wolke/keine Wolke) in ihrer Beschreibung auf. Was an wolkenlosen Gemälden uns alle angeht, mag noch dahingestellt sein, ich wette, es ließe sich auch da was finden.

Um endlich auf die 5 > 1 Gleichung zu kommen. Sie gehört zu den faszinierenden Erkenntnissen aus diesen Unternehmungen und lässt sich kurz (und damit entsprechend  verkürzend) so formulieren: Fünf einfache Aussagen ergeben – miteinander verknüpft – eine komplexere Antwort als eine einzige, durch Kenntnisse „geadelte“ Aussage. Achtung! das ist jetzt noch sehr vage und ungenau von mir formuliert, aber der Kern wird, denke ich, schon so sichtbar. Wer zum Beispiel ein Gemälde als „Grisaille“ beschreibt, und damit einen kunsthistorisch geprägten Begriff verwendet, hat die „richtige“ Kategorie verwendet, erfasst aber möglicherweise weniger von der Darstellung und der Qualität solcher Bilder, als Laien, die die Werke als „grau-in-grau-Malerei“, als „gemalte Steinimitation“, als „schwarz-weiß-Bilder“ oder weiß-nicht-was kategorisieren. Und so geht es auch bei komplexeren Bildbeschreibungen. Wenn ich mich richtig erinnere, war es Erwin Panofsky, ein großer Kunsthistoriker aus den Zeiten, in denen sich das Fach erst als Wissenschaft etablierte, der immer wieder darauf hinwies, man solle den Fachmann und die Fachfrau in sich vergessen, und ein Bild erst einmal so banal wie möglich beschreiben: Da ist ein Mann, hinter ihm ein dichter Laubwald, über ihm ein wolkenloser Himmel, etc. statt: Hier sehen wir den Heiligen XY auf dem Weg nach Z. Schlicht und ergreifend, weil letztere Aussage das Bild nicht öffnet, sondern kategorisiert und damit für weitere interessante Beobachtungen schon schließt.

An dieser Stelle wird vielleicht sichtbar, wieviel Detektivarbeit in kunsthistorischem Tun steckt, und wie spannend das sein kann. Übrigens auch: Wie offen. Wer sich keine Heiligenbilder anschauen mag, weil er oder sie an Heilige nicht glaubt, verpasst eine Menge. Denn Heiligenbilder sind – unter anderem – auch immer wieder eine Reflexion von Menschen über ihr Menschsein. Was uns – anders als vielleicht das Klima, aber eben doch – alle angeht.

 

 

 

 

Bleib Du selbst…

Ich habe neulich einen Professor kontaktiert, den ich noch aus der Studienzeit kennen. Nein – er war damals noch nicht Professor, aber schon im „Mittelbau“, wenn ich mich richtig erinnere. Kein für mich „wichtiger“ Kontakt, ich mochte ihn ganz gerne, habe mich aber für andere Themen interessiert, kurz, ich verlor ihn schon im Studium aus den Augen. Nicht weiter der Rede wert, das passiert im Laufe des Lebens ja mit vielen Menschen so. Aber plötzlich steht genau das wieder vor einem: Der Lauf des Lebens. Ich versuche mich nämlich zu erinnern, wie ich damals war. Und ich kann mich kaum erinnern. Es gibt ein paar Fotos von mir aus der Zeit auf denen ich verblüffend jung aussehe. Und gut, wie ich finde. Was ich damals jedoch nicht sehen konnte. Ich hielt mich immer für eine Monster-Erscheinung. Wer war diese junge Frau? Ich kann mich an meine möblierte Wohnung in einem Schwestern-Wohnheim erinnern, an die langen Wege zur Uni mit dem Rad, an meine Einsamkeit. Ich hatte wenig Selbstvertrauen, ich blieb lieber zu Hause, und hätte ich damals nicht wenigstens einen Freund gehabt, der mich gelegentlich mit dem Auto abholte, um ins Grüne zu fahren, ich hätte in meinem Berliner Zimmer gesessen ohne zu wissen, wo ich überhaupt bin. Die Selbstzweifel sind mir heute noch greifbar. Aber mir scheint, sie lagen wie dicker Nebel über mir selbst, oder vor diesem Ich-Kern, den wir in uns vermuten und auch spüren, der aber, wie mir scheint, schnell durch solche Befürchtungen (meinetwegen auch Befindlichkeiten) getrübt wird. Klar, dass ich froh bin, dass heute „alles anders“ ist. Aber ich frage mich, ob es Zeichen gibt, an denen ich mein früheres Ich erkennen würde. Oder ob ich einfach an mir vorbei gehen würde.

Dienstag, die Sonne scheint

Ich weiß nicht, wo Du bist. Ist auch egal, meistens bist Du weg, ich habe es mir so ausgesucht. Meistens ist es gut so. Ich habe Freundinnen, Freunde. Ich habe Kolleginnen und Kollegen. Die Entscheidung, mich nie wieder fest, und mit Haut und Haar an jemanden zu binden, ist alt. Älter schon als mein Erwachsensein dauert. Sie ist richtig. Zumindest für mich. Jetzt. Aber weh tun auch Dinge, die „richtig“ sind oder gewollt. Selten hat mich eine Aussage so befremdet wie die meiner Eltern, nachdem ich während oder für das Studium nach Berlin gezogen war und dort angekommen, erst mal fürchterliches Heimweh hatte: „Du hast es doch so gewollt.“ Wenn ich überlege, kommt mir – zumindest gerade – nichts herzloser vor. Als wenn sie nicht hätten wissen können, dass „wollen“ nicht immer und unbedingt „wünschen“ bedeutet, oder dass man ausgerechnet immer nur das tut, was Spass macht. Ich weiß nicht, wo Du bist. Ich werde meinen Arbeitstag beginnen, rausgehen, einkaufen, telefonieren, vielleicht noch schwimmen gehen, und in einem neuen Buch lesen. Wir werden vermutlich nicht einmal miteinander sprechen. Ich will das nicht so. Aber es ist o.k.

Unerwartet

Würde ich Redensarten ernst nehmen (und vor allem: jeweils passend im Kopf haben), hätte ich mich nicht wundern müssen: „Unverhofft kommt oft“ heißt es, und dieses Blüte kam tatsächlich so unverhofft, dass ich zwei Tage vorher nur knapp davon absah, deren Unterbau von meiner Fensterbank zu entfernen. Ich mag diese knalllila Härchen auf den Blättern, kleine bunte Pelze, die leider unschön braun vertrocknen, an meiner Pflanze allzu häufig, so dass sie unten aus langen, nicht besonders stabilen und daher gewundenen Stielen besteht, an deren oberen Enden die schönen Blättchen wachsen und jetzt also auch diese Blüte (sieht wirklich merkwürdig aus, bleibt jetzt aber erst mal so). Ich könnte endlos davor hocken, die weißen fedrigen Blätterspitzen sehen aus wie ein Auge, mit dem die Pflanze sich vorsichtig in meiner Küche umschaut. Vielleicht klappt sie sich über Nacht auf, und ich sehe eines Morgens nur noch das Ergebnis. Vielleicht aber geht es auch ganz langsam und leise, so dass ich beim allmählichen Auffalten zuschauen kann.

Ansonsten frage ich mich gerade, ob es ein gutes Zeichen ist, wenn man wenig aus seinem Leben zu erzählen hat, weil es wie ein ruhiger Fluss durch den Alltag mäandert, oder ob ich mich fragen sollte, warum so wenig passiert (und daran also etwas ändern). Eine typische Sonntagsfrage. Wird Zeit, dass ich an den See fahre…

To whom it may concern

Keine Ahnung. Ich habe heute eine Büchersendung ohne Absender bekommen. Auch im Umschlag und im Buch war kein Hinweis zu finden, wer mir das Buch geschenkt hat. Sorry, aber anonyme Post landet im Müll. Und sorry, dass ich das hier poste – aber vielleicht erreiche ich die gemeinte Person hier.

Brief an das frühere Ich

Nein. Damit konnte ich lange gar nichts anfangen. Warum sollte ich mir einen Brief in eine Zeit schreiben, aus der ich mit Ach und Krach entkommen war? Ich hatte es geschafft, was würde es bringen, nachträglich gute Ratschläge zu erteilen? Kokolores. Oder noch schlimmer. Jedenfalls nix für mich.

Aber dann wird man noch älter und denkt auf einmal wieder anders über das, was gewesen ist. Zu erkennen, was mir als Mädchen und junge Frau gefehlt hat, oder was ich damals nicht wusste oder mir falsch zusammenreimte, kann ja durchaus noch in meiner Zukunft wirksam werden. Indem ich mich nämlich in mein früheres Ich hineinversetze, erkenne ich die Leerstellen, die ich heute – viele Erfahrungen später – füllen kann. Und ich begreife, warum ich falsche Schlüsse zog oder mich ratlos und in schlimmen Fällen sogar verloren gefühlt habe.

Etwas, was ich gerne früher gewusst hätte, ist zum Beispiel dies: Der Schmerz sitzt nicht unbedingt da, wo es weh tut. Und das gilt für körperliche Schmerzen genauso wie für seelische. Anders formuliert: Vorsicht bei zu schnellen Erklärungen oder Deutungen. Viele Dinge liegen komplexer, als man denkt. Dazu gehört auch: man kann Schmerzen durchaus eine Weile aushalten. Die Welt geht nicht unter, wenn nach zwei Stunden noch keine Linderung eintritt oder eine Lösung gefunden wird. Ich möchte keineswegs für unnützes Leid plädieren, und auch ich nehme schnell Schmerzmittel, wenn ich welche zur Hand habe. Aber manchmal ist aushalten die bessere Alternative als eine schnelle und möglicherweise übereilte Lösung.

Hilfe annehmen, wäre der wichtigste Rat, den ich meinem jüngeren Ich geben würde (und damit vor allem meinem älter werdenden Ich). Oder mehr noch: Um Hilfe fragen! Wie lange habe ich mich mit Problemen herumgeschlagen, die ich alleine nicht lösen konnte. Und wie überwältigend ist es, wenn man Hilfe bekommt und etwas schafft, das außerhalb der eigenen Reichweite liegt! Schaue ich mich um, sehe ich: Wer Lösungen zusammen mit anderen findet, kommt weiter. Immer. Warum tun sich viele Menschen – und ich gehöre immer noch dazu – so schwer damit? Weil wir denken, wir scheitern, weil wir es nicht alleine schaffen? Ist das nicht viel mehr Größenwahn? Oder einfach dumm? Mich beschleicht tatsächlich die Vermutung, dass wir uns bei großen Themen der Zukunft genau hier auf den eigenen Füßen stehen: Dass wir einander nicht um Hilfe fragen. Sondern alle lieber alleine auf die Lösung kommen und sie dann durchdrücken. Ich hoffe, ich sehe an der Stelle gerade nur schwarz. Und dass jede/r von uns in entscheidenden Momenten dafür offen ist, Hilfe anzunehmen. Denn mir scheint, auch wenn das paradox klingt, dass nur so die Gräben zwischen uns überbrückt werden können.

 

 

Arising – a call (Yoko Ono)

Wie ich gestern schon schrieb, war ich letzte Woche in der Retrospektive von Yoko Ono, die noch bis zum 07.07. im Leipziger Museum der bildenden Künste gezeigt wird. Wer durch die riesigen Räume geht, sieht vor der Hand eine luftige Hängung – nichts wirkt gequetscht oder zu voll, es ist angenehm übersichtlich (nicht leer), fast so, wie eine schöne Landschaft auf einem Landspaziergang. Dabei sind die Themen ernst, Leben und Tod, Krieg und Frieden – die großen Rätsel und Widersprüche der Menschheit stehen im Zentrum eigentlich aller Arbeiten. Wie auch schon geschrieben, ermuntert Yoko Ono ihr Publikum, teilzuhaben an ihrer Kunst, die gezeigten Werke fortzuführen. Ein Raum ist dabei Frauen gewidmet, hier bittet die Künstlerin Frauen, ihre Gewalterfahrungen zu dokumentieren. Ihre Handlungsanweisung lautet:

Women of all ages, from all countries of the world: you are invited to send a testament of harm done to you for being a woman. Write your testament in your own language, in your own words, and write however openly you wish. … Send a photograph only of your eyes…

Wer über 50 ist, hat diesbezüglich einen langen Text zu schreiben. Einmal wegen des Alters, zum anderen, weil die Zeit, in der ich ein Mädchen und eine junge Frau war, frauenfeindlich war, wenn auch sicher oft ohne „böse“ Absicht, vielleicht sogar auch ganz ohne Absicht, die Abwertung von Frauen saß sogar in den hippiesken 70er Jahren enorm tief. Ich werde kurz den Alptraum von vorletzter Nacht notieren, denn er scheint mir tatsächlich ein direktes Echo auf Yoko Onos Arbeit zu sein, und er ist insofern selbst „harm“, also Leid, das mich viele Nächte begleitet.

Im Traum bin ich eine junge Frau im Ausland. Ich habe ein Stipendium angetreten oder einen längeren Arbeitsaufenthalt, ich richte mich gerade in einer hellen Wohnung ein, kaum, dass ich mein Glück fassen kann. Welches Land ich bereise, wird in dem Traum nicht klar. Es gibt fantastische Landschaften mit hohen Felsformationen, in die eine futuristische Megastadt eingebaut wurde. Das Wetter ist gut, fast wie in einer Wüste, manchmal denke ich an Nord- manchmal an Südamerika. Nur eins ist sicher: Ich bin sehr weit weg von zu Hause. Der Hausherr kommt, ein dunkler Mann ohne erkennbares Gesicht. Er bedrängt mich, mir wird klar, dass ich in diesem Haus keineswegs frei sein werde, sondern eine Gefangene ohne eigene Rechte. Ich versuche zu argumentieren, immerhin habe ich ein Stipendium, aber ohne Erfolg, das einzige Entgegenkommen seinerseits: er gibt mir drei Briefe und verlangt, dass ich sie in einen Briefkasten in der Stadt bringe. Auf diese Weise kann ich mich für die ersten Tage „freikaufen“. Allerdings sagt er auch, dass es kaum noch Briefkästen gebe, und ich wahrscheinlich keinen finden werde. Ich nehme die Briefe, laufe raus, gehe durch riesiges Straßen und verliere schon bald die Orientierung. Im Grunde ist klar, dass ich nicht zurückfinden werde. Dass es voraussichtlich keine Briefkästen gibt, obwohl ich mich durchfrage, und es eine Weile so aussieht, dass ich vielleicht doch einen finde. Ich habe kein Geld, nicht mal einen Ausweis dabei. Wenn kein Wunder geschieht, bin ich in der fremden Welt verloren.

Der Text ist auf Anregung eines fortlaufenden Projekts (Arising – a call, 2013/2019) der Künstlerin Yoko Ono entstanden. Ich danke ihr für die Gelegenheit, mich mit meiner Geschichte auseinanderzusetzen.