Kunst als Wundertüte?

Vielleicht erwarte ich von Kunst einfach nur diese eine Frage + Erkenntnis: Das ist also auch möglich?!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 5

    • Stephanie Jaeckel 26. Juli 2022

      Jein – möchte ich antworten. Kunst darf vor allem ihr Terrain nicht verlassen. Als Kunst haben die Statements und Eindrücke und Vorschläge auf jeden Fall absolute Freiheit. Aber politische Hetze hat in Kunst nichts zu suchen. Das ist dann weder eine Auslegungs- noch eine Geschmacksfrage. Für mich ist Kunst die Öffnung von neuen Möglichkeiten. Das können dann auch irrwitzige, schlimme Möglichkeiten sein. Es hat auch nichts mit Gefallen zu tun. Deswegen ist für mich politische Kunst schwierig. Sie benennt Wirklichkeiten aus anderen Perspektiven. Das erscheint mir wichtig. Ist aber für meinen Kunst-Begriff erst mal irrelevant.

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