1352 Km bis zum Krieg

Ich habe bis zuletzt nicht damit gerechnet. Vielleicht auch, weil wir im Westen dachten (vielleicht), dass wir Kriege endgültig, wenigstens bei uns, wenigstens,… – ich bleibe dabei, auf eine Lösung zu hoffen, auf genug menschliches Gehirnschmalz (nein, nicht Einsicht), auf eine gemeinsame und damit größere Antworten, wobei es beim „gemeinsam“ wieder wackelig wird. Was mache ich? Aus dem Nie-wieder-Krieg-Dornröschenschlaf aufgewacht, ich also, heute? Reicht es zu demonstrieren? Reicht es, sich jegliche Angst zu verbieten? Wütend zu sein? Eigene Einsichten zu suchen? An Politiker*innen zu zweifeln? Einfach so weiter zu machen? Willkommen in der Welt, möchte ich mir zurufen. Aber ich weiß nicht, was dieses Willkommen bedeutet.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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  1. Pingback: Die Macht der Verweigerung – tell

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