Der Sound meines Lebens

Bilder von Gerhard Richter begleiten mich, seit ich mich für Kunst interessiere. Es gefällt mir, wie er sich weigert, zu wissen, wie es geht. Dass er unsicher bleibt, Banalität vor Bedeutung setzt und Bilder vom Rheinland malt – letzteres natürlich auch nur, weil ich ebenfalls daher komme. Wie er sich Aufgaben stellt: Zum Beispiel ein Bild zu malen, das ganz für sich steht, woraus die großformatigen Farbfeldbilder entstanden und letztlich das großartige Fenster für den Kölner Dom. „Ich mag das produzierte Geheimnis nicht“, sagt er 1993 in einem Interview mit Hans Ulrich Obrist. Auch das gefällt mir. Oder sein Hinweis, dass alle Bilder am Ende Spiegel sind. Herzlichen Glückwunsch jedenfalls zum 90sten!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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