Kaum hat das Jahr begonnen,

gibt es schon eine beste Veränderung: Die Gärtnerei gleich nebenan macht das Licht aus. Nein, nicht, dass sie aufhören. Aber seit letzter Nacht ist es wieder dunkel nach Sonnenuntergang. Und auch wenn der zur Zeit verdammt früh ist: Sie schalten endlich das Flutlicht ihres Parkplatzes wieder aus. Anderthalb Jahre war es nachts hell in meiner Wohnung. Die Vögel aus unserem Hof hatten sich auch davon gemacht. Dass ich oft nicht schlafen konnte, dass ich keine Sterne mehr sehen konnte, nee, das war nix. Und jetzt ist es wieder. Willkommen neues Jahr!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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