Wie wird es sein?

Bei meinem letzten Spaziergang bin ich lange an dieser Baustelle stehen geblieben. Viel ist mir durch den Kopf gegangen – Was Stadt oder Stadtleben bedeutet zum Beispiel, wie viel Geschichte oder Geschichten ein solches Grundstück trägt, welche Erwartungen sich an das neue Haus knüpfen, welche Befürchtungen. Wie angreifbar ein Haus von seiner Rückseite aussehen kann. Was die Bäume schon alles „gesehen“ haben mögen. Oder auch: Wie wird es sein, wenn es fertig ist? Eine Frage, die oft später kaum noch umgekehrt werden kann, weil man sich so ans „fertig“ gewöhnt hat, dass das Vorher völlig in Vergessenheit gerät. Wie wird es sein, wenn ich erwachsen bin? Das ist eine Frage, die ich mir als Kind (nicht mehr als Jugendliche) gestellt habe. Wie würde ich sie heute beantworten?

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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