3,17881*10(hoch 15) km

sind streckenmäßig so gigantisch weit weg wie der Geburtstag von Johann Sebastian Bach vor genau 336 Erdenjahren. Natürlich weiß ich, dass Bach im 17. Jahrhundert geboren wurde, aber die konkrete Zahl hat mich heute Morgen dann doch umgehauen. Dabei ist mir Bachs Musik so gegenwärtig wie – sagen wir – Mr. Spocks hochgezogene Augenbraue. Aber auch die ist, bei genauer Betrachtung, weit außer Reichweite, Spocks Geburt steht nämlich erst in 209 Jahren an.

Aber statt mich verloren zu fühlen, schaue ich zum Mond, der so selbstverständlich wie unerreichbar meine Tage und Nächte begleitet, dass ich auch seine Distanz (384.400 km) ganz selbstverständlich übersehe. Oder wie schreibt Gerald Felber: Bachs Musik ist eine, die sich vor uns zurückzieht. Und wahrscheinlich ist sie deshalb so präsent und seit Jahrhunderten gegenwärtig. Happy Birthday!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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