Erstens, zweitens, Fuxi!

Am Ende war es dann dort ein gelungener Wochenstart. Meine Nächte sind nach wie vor kurz, auch wenn es meinem Rücken besser geht, habe ich noch Schmerzen, vor allem wenn ich im Bett liege. Der heraufdämmernde Montag war dann auch ein Prachtexemplar seiner Art: Graues Wetter, kalter Kaffee, endloses To-Do. Aber dann packte mich doch die Neugier: Die Neue Nationalgalerie ist (erstens) fertig renoviert und steht wieder da ohne Gerüst und andere Verhüllung. Außerdem (zweitens) sind die Nachmittage schon wieder heller als letztes Jahr noch. Also raus und ja, dann siehst Du ein Kind, das wie angewurzelt da steht und auf das Feld hinter dem Zaun starrt. Genau! Da lohnt es sich fast immer, auch mal stehen zu bleiben. Und siehe, ein Fuxi. Verwackelt in der Dämmerung, aber doch so flauschig und rot, dass die Tristesse das nasskalte Weite sucht. Willkommen 2021!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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