Ein Monat Rückzug

steht uns bevor. Wie schon Anfang des Jahres bin ich eher sorglos. Allerdings macht mir die Dunkelheit und das langsam doch einknickende Wetter grummelige Laune. Gerade die sonnigen Tage im Frühjahr hatten dazu beigetragen, mir sämtliche Einschränkungen verschönen. Ich konnte rausgehen, manchmal nur auf den Hof, um vor der herabfallenden Decke in meinem Zimmer in Deckung zu gehen.

Plätzchen backen steht auf dem Programm. Ein Stapel ungelesener Bücher liegt neben dem Bett. Gitarre üben ist ein weiterer Plan. Joggen geht auch bei schlechtem Wetter. Ich will mal wieder Sounds basteln, vielleicht wären selbst gemachte Weihnachtskarten auch was. Oder konsequentes Nichtstun. Ich bin gespannt, denn ich weiß, dass ich bei weniger Ablenkung oft auf lange Vergessenes oder gar auf etwas Neues stoße. Wie gestern Nacht, als ich das Fenster weit aufgemacht habe, um dem Regen zuzuhören. Und tatsächlich: Nachts klingt Regen anders als über Tag. Ich schwöre!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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