Drei

sie ist natürlich, ungerade, und die erste Primzahl, die uns beim Zählen von der Eins an begegnet. Drei sind eine/r zuviel, heißt es im Pärchenuniversum, die dritte Lösung kann nach der erstbesten und der zweiten die beste sein. Tatsächlich denke ich gerade über die Drei nach. Als Schlüssel für viele Fragen. Oder zumindest als Weichenstellerin für eine erfolgversprechende Richtung. Entweder/Oder führen oft zu nichts. Man verbeißt sich bloß in eine Konfrontation. Wo die Drei ist, bekommt man wieder Bewegungsspielraum. Drei Menschen sind die kleinste Gruppe, in der bei einer Abstimmung eine absolute Mehrheit den Ausschlag für eine Entscheidung geben kann. Und, drei entscheiden sich schneller als zwei. Wenn das mal kein Argument ist…

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 8

  1. Lo 5. Oktober 2020

    Spontan fällt mir zur Drei ein, dass ich schon als Kind beim pflichtgemäßen Kirchenbesuch das mit der Dreieinigkeit oder der Dreifaltigkeit nicht verstehen konnte: Vater, Sohn und ein Geist – und das alles soll Eins sein? Heute, viele Jahrzehnte später, bin ich an der Auflösung dieses Rätsels nicht mehr interessiert.
    Aber Immanuel Kant hat etwas zur Drei gesagt, was sofort verstehbar ist.:
    „Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.“
    Liebe Grüße!
    Lo

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  2. Stephanie Jaeckel 5. Oktober 2020

    Ich hab mir die Dreieinigkeit immer wie eine Blume mit drei Blättern vorgestellt. Fand ich als Kind einleuchtend. Finde ich heute eigentlich auch noch. Der olle Kant, na‘ sieh mal an. Der scheint ja auch eine gute Portion Humor und Lebenslust gehabt zu haben. Wenn man seine Texte liest, – also, ich habe da bislang nicht so viel gemerkt. Ist mir aber sympathisch…

    Gefällt 2 Personen

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