Hundemüde

und dazu stereo. War ich gestern, als ich hier in Walldürn ankam. Nach Saarburg ist es die zweite Station einer kurzen Reise, die mich erst zu meinem Vater führte, der sehr entspannt, und immer noch mit 15 Gästen (nur drei Familienangehörigen) den 91sten Geburtstag feierte. Allein über das Bahnfahren könnte ich jetzt schon wieder einen Roman schreiben. Wer war zum Beispiel schon mal in einer Bahn-Toilette eingeschlossen – kurz vor dem nächsten Ausstieg? Da braucht man keinen Thriller… Ist aber bisher alles gut gegangen. Ich drücke mir selbst gerade die Daumen, dass es heute noch nicht regnet, weil ich ein Museumsdorf besichtigen werde. Bin gespannt und melancholisch zugleich. Ein Herbst auf dem Land – ich spüre mein eigenes Altwerden zumindest diese Woche ganz anders.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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