Tagträumen

Neulich habe ich gelesen, dass eine Neigung zum Tagträumen Intelligenz anzeigt. Das hat mir gefallen. Wie oft wurde ich als Kind angemeckert, nicht Löcher in die Luft zu gucken, sondern voran zu machen. Diese merkwürdigen Zustände sind mir geblieben. Wo ich gehe und stehe. Plötzlich fange ich an zu träumen. Wobei das dann nicht so ist, dass ich mich in einer anderen Szene sehe: Mit tollen Klamotten zum Beispiel, einem neuen Auto oder dem Richtigen Mann… – Es ist eher so, dass sich die Welt um mich in etwas anderes verwandelt. Eine Art Traum. Ein kleines Detail kann schon reichen, und ich verschwinde aus meinem Alltag. Meist ganz kurz. Aber wie neulich, kann es anhalten, und mich mitten am Tag auf einen durch Regen in ein Zauberland verwandelten Friedhof spazieren lassen.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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