Schreckensträume

Das kenne ich schon. Wundere mich aber trotzdem: wenn es mir gut geht, stürze ich nachts in tiefste Schächte. Mir wird Leid zugefügt, ich werde gejagt und geschlagen. Viele Dinge passieren zum wiederholten Mal. Manchmal so schlimm, dass ich den ganzen Tag brauche, wieder auf die Beine zu kommen. Und mich wundere. Denn im Sonnenschein betrachtet ist alles gut.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 9

  1. mannigfaltiges 16. Juni 2020

    Geht mir auch so. Vor allem Personen aus der Vergangenheit tauchen immer wieder auf, obwohl sie mir nichts oder nicht viel bedeutet haben. Vom üblichen Schul- und Telefonalbtraum mal ganz abgesehen.
    Ich beschäftigte mich mal ein längere Zeit intensiv mit der Problematik. War sogar bei einem Fachmann. Las Bücher darüber. Heraus kam dabei nicht viel. Außer einem minus auf meinem Konto. Seit ich mich damit abgefunden habe, träume ich etwas angenehmer.

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    • Stephanie Jaeckel 16. Juni 2020

      Ach, Du hast auch so Telefonalbträume? Scheint ja die Pest zu sein. Na, ich denke nicht unbedingt, dass diese nächtlichen Träume etwas Bestimmtes bedeuten. Sie sind vielleicht eher so etwas wie Gradmesser (für was, weiß ich eben nicht genau) oder Fingerzeige wohin auch immer. Insgesamt würde ich sagen, fühle ich mich momentan wohl oft stärker und belastbarer als ich möglicherweise bin. An sich ja nicht die schlechteste Kombination, aber ich sollte eventuell etwas vorsichtig sein. Abfinden – ja, das ist eine Haltung, die ich mittlerweile auch ganz gut finde.

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      • mannigfaltiges 16. Juni 2020

        Das ist auch die Quintessenz der Bücher (Die kleine Liste bekam ich übrigens von einem Psychotherapeuten, welcher deswegen extra eine Rundmail an seine Kollegen versandte): Annehmen, darüber nachdenken und gut ist es. Es sind sicher Fingerzeige. Worauf muss, man dann oft selbst kommen. Der Telefontraum ist echt so ein Standardtraum. Kommt überall vor.

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