Nachdenken

Wann verwechsele ich Freiheit mit Lust auf etwas haben?

Wo liegt meine Verantwortung?

Was bedeutet selber denken?

Was will mir die Amsel vor meinem Fenster sagen?

Filed under: Allgemein

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 12

        • Stephanie Jaeckel 9. April 2020

          Eben, wenn wir unsere Befürchtungen laut aussprechen, wissen wir zumindest schon mal, womit wir es zu tun haben. Hobbys? Kann man ja vielleicht für eine Weile auch ändern. Und was Neues entdecken. Kinder mögen das, Erwachsene auch, oder? Und was die Wirtschaft angeht, ich habe eine Prognose gehört, nach der es nächstes Jahr einen deutlichen Aufwärtstrend mit viel Gewinn geben soll. Keine Ahnung, ob das stimmt, ich könnte mir das aber durchaus vorstellen.

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          • mannigfaltiges 9. April 2020

            Den „deutlichen Aufwärtstrend mit viel Gewinn“ befürchte ich auch. Es wird einen totalitären Turbokapitalismus nach chinesischem Vorbild geben. Die soziale Gerechtigkeit und ein Beginn des Umbaus der Weltwirtschaftsordnung (zu der jetzt die Möglichkeit bestünde) scheitert mal wieder. Stichwörter Grundeinkommen / Klima. Die soziale Diskrepanz wird immer größer. Auch Corona trifft vorwiegend die Armen. Irgendwann explodiert das Ganze.

            Aber trotzdem: machen wir das Beste daraus – Ein gesundes Osterfest wünsche ich Euch!

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          • Stephanie Jaeckel 9. April 2020

            Hm, auch hier sehe ich nicht nur Schwarz. Zum ersten Mal in meinem Leben werde ich als Freiberuflerin zumindest mal wahrgenommen. Dass das Prekariat einen großen Teil der Kultur stemmt, meist für wenig mehr als „für umme“, scheint zumindest hier und da in Köpfen anzukommen. Nicht, dass es in Folge gerechter zugehen wird. Aber ich weiß, dass man oft hinter einmal Kapiertes nicht mehr zurückkommt. Ich hoffe es zumindest…

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