Intensiv leben

Könnte doch sein, dass jetzt, nach Wegfall fast aller Ablenkung etwas Unerwartetes passiert. Dass wir morgens im Spiegel mal jemand anderes sehen (nee, muss ja nicht gleich ein Monster sein). Könnte doch sein, dass mehr Schlaf so richtig gut tut, auch wenn die Sorgen wie Schatten an den Wänden hochziehen. Oder dass Lesen doch wieder Spass macht. Oder Brot backen (wie viele Männer habe ich Hefe kaufen sehen! Die haben auf meine Frage hin alle gesagt, doch, sie könnten das mit dem Brot. Einer nur sagte: Kuchen). Fastenzeit, sagte eine Freundin von mir lakonisch. Wahrscheinlich können wir uns jetzt noch einmal von einer anderen Seite kennenlernen. Ich bin mal gespannt.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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