Zurückgerudert

immerhin das. Aber das Entsetzen über die Wahl in Thüringen bleibt. Denn da wird versucht, wie weit es schon geht. Diesmal vielleicht noch nicht, ich wette, der nächste Versuch kommt sicher bald. Nächstes Jahr – wohl spätestens. Warum, frage ich mich, gibt es keinen Konsens mehr darüber, die Demokratie gemeinsam zu schützen. Es ist – scheint mir – fast so etwas wie ein Sensationshunger: Wie weit können wir uns sehenden Auges in die Katastrophe werfen. Als ginge es um eine Mutprobe. Das Dumme nur. Nach der Mutprobe ist nicht fertig. Nach der Mutprobe sitzen wir im Schlamassel.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 4

  1. Lena Riess 7. Februar 2020

    Jungs, die sich ein wenig austoben möchten und dabei alles mitreissen,was im Wege steht. Die Rechnung zahlen die Rechtschaffenden. Und wenn sie dann wieder faseln von Gechichtsbewußtsein, Verantwortung, etc. etc. möchte man sie packen und zurufen: Haltet euer Maul!

    Gefällt 1 Person

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