Platt

An manchen Tagen reicht schon ein oberflächlicher Blick in die Zeitung, einem den Mut fürs Weitermachen zu rauben. Ein Kontinent in Flammen, ein amerikanischer Präsident, der kulturelles Welterbe auslöschen will, ein schwer verletzter Obdachloser in Berlin, der von Vollpfosten angezündet wurde. Und das ist nur die Spitze des Eisberges.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 9

    • Stephanie Jaeckel 8. Januar 2020

      Ja, ich bin auch immer hin und her gerissen. Ich will es gar nicht wissen, aber dann denke ich, wenn ich es nicht weiß, male ich mir irgendwas zu schön. Und das ist so dämlich, weil ich ja erst mal gar nichts machen kann, weder gegen Brände noch Kriege. Vielleicht nur so viel: Dass mich Obdachlose noch mehr angehen, als ich machmal möchte.

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