On the road

Bevor es losging, wurde es nochmal kniffelig: Die Autovermietung finden, die nur eine winzige Tür in einem riesigen Block irgendwo im Nirgendwo hat (dieselbe Autovermietung wäre im Flughafen natürlich leichter zu finden gewesen, aber gleich ein paar hundert Dollar teurer), um dann dort auf steiler Rampe festzuhängen, weil jemandem ausgerechnet vor der Schranke der Sprit ausgegangen ist… Wer eine Reise tut.

Wir (ich habe ab jetzt einen befreundeten Reisebegleiter) sind dann irgendwann doch losgekommen. Bei fantastischem Wetter. So viel Land habe ich selten gesehen. Oder so ordentlich in eine Richtung verlaufende Höhenzüge. Zwischen denen wir eine Weile fuhren. Der Imbiss im Nirgendwo hatte Preise abgesahnt für gutes Essen – nicht zu Unrecht, als nächstes stellte uns der Tankdeckel vor Schwierigkeiten, und die Tatsache, dass für Sprit nur amerikanische Kreditkarten zahlungsberechtigt sind. Haben wir auch geschafft. Die Ankunft in Pittsburgh – natürlich war es nach diesen Verspätungen stockfinster – war spektakulär: Fuhr man immer weiter durch den Wald (laut Ansage sollten wir in 8 Minuten am Hotel sein, draußen nix als Wald), tat sich nach einer Kurve der Blick auf die Skyline der Stadt auf.

In Pittsburgh waren dann das wirklich fulminante Andy Warhol Museum auf dem Programm wie das ebenfalls sensationelle Carnegie Museum (die verbinden in dem riesigen Haus gleich Naturkunde mit Kunst, aber keine Sorge: Beides gleich riesige Abteilungen). Und weil es fast genauso spektakulär regnete, haben wir es weitgehend dabei belassen. Zum Abendessen gab es Brooklyn-Bier und meine erste amerikanische Pizza, die durchaus ging… Später mehr, jetzt muss ich rasch duschen und den Koffer wieder packen, dann schon geht es weiter, diesmal so richtig aufs Land.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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