Bei Freunden zu Hause sein

Seit meine Mutter an Alzheimer erkrankte (und das ist jetzt schon über 10 Jahre her), wohne ich regelmäßig bei meiner ersten Schulfreundin, wenn ich meine Eltern (mittlerweile nur noch meinen Vater) besuche. Gestern Abend bin ich mal wieder angekommen und dachte heute nach dem Aufstehen: Was für ein Glück, sich bei Freunden wie zu Hause fühlen zu dürfen.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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