Wait and see

Erstaunlich, wie oft mir die Option des „Abwartens und Tee Trinkens“ vom Schirm rutscht. Dabei – … nein, wahrscheinlich ist dieses Bild „aktiv“ Dinge anzugehen, enorm stark in mir. Passivität assoziiere ich mit Desinteresse, Bequemlichkeit und – schlimmer noch – mit „typisch Frau“. Komisch eigentlich, wo gerade meine Mutter extrem spontan war, sie musste immer sofort alles angehen. Tee trinken wäre ihr auch nicht in den Sinn gekommen, na höchstens Kräutertee, wenn sie krank war. Dabei hat abwarten, wie ich gerade wieder merke, eine Menge Vorteile. Und oft eine – von Captain Kirk so genannte – „dritte Lösung“ parat, die ein konfrontatives Entweder-Oder in einen ganz unerwarteten Vorschlag verwandelt.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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