Die Einsamkeit schöner Dinge

Manchmal geht mir der Anblick schöner Dinge unter die Haut. Um so mehr, wenn sie einsam sind. Dieser kleine Blumenstrauß hat so viel „leere Luft“ um sich herum, dass sie fast greifbar wird. Wie eine Skulptur wirken die Blumen, die zwar liebevoll, aber doch auch etwas zufällig arrangiert wurden. Und die Leere um sie herum macht sie größer als sie sind. Und wenn ich bedenke, dass sie heute, einen Tag, nachdem ich das Foto gemacht habe, fast schon verwelkt sind…

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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