Melancholia

Neulich habe ich versucht, die Schönheit von Kunst „dingfest“ zu machen – es ging darum, einige Zeichnungen auszuwählen, und diese Auswahl zu – nein, nicht mal zu erklären… vielleicht einfach nur zu bestätigen. Es tröstet mich, dass auch Albrecht Dürer nicht weiterkam, selbst nach einem strengen 10jährigen autodidaktischen Proportionenstudium:

„Was aber die Schönheit sei, das weis ich nicht. Solches steigt nicht in des menschen gemüt. Gott weis solches allein.“

Daran scheint sich nicht viel geändert zu haben (An der Rechtschreibung jedoch einiges).

 

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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