Schweben

Solche Tage kommen ohne Ankündigung. Strahlende Tage, in denen ich wie auf einem Luftzug vom Morgen bis zum Abend gleite. Ohne anzustoßen, ohne hängenzubleiben, ohne den Zorn von Passanten auf mich zu ziehen, ohne nass zu werden, ohne mich anstrengen zu müssen. Auch die erwartete Rechnung war niedriger als erwartet, ein Text ging schneller als erträumt, das zwischendrin hingehauene Essen schmeckte prima, und geputzt war in Null Komma Nichts. Durchatmen. Lächeln. Es scheint, als wenn schon ein solcher Tag reicht, um die runtergefahrenen Reserven wieder aufzufüllen. Und: Es sind oft gar nicht mal die spektakulären Tage, die besonders schön sind.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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