Was bleibt? Was geht? Was kommt?

In der letzten Dezemberwoche räume ich auf. Ich ziehe mich so weit es geht aus dem Alltag zurück und sortiere, was mir in die Hände kommt. Das kann auch mal nur die Schreibtischschublade sein. Es geht nicht um Ordnung, sondern darum, für ein neues Gleichgewicht Platz zu schaffen. Die letzten zwei Tage war ich krank und hatte Alpträume, in denen sich die guten Dinge meines Lebens in Monster verwandelten. Es war fürchterlich. Zum Glück bin ich schon fast wieder gesund. Aber diese Traumbilder haben mir gezeigt, dass auf nichts Verlass ist, dass sich alles ändert und kein Gleichgewicht ewig hält. Deshalb brauche ich diese letzte Dezemberwoche, um Hoffnungen, Vorstellungen, Erwartungen und Ängste neu zu justieren, einige vielleicht über Bord zu werfen, andere neu hinzuzunehmen. Auf die Gefahr hin, mich zu irren. In der Hoffnung, die Balance auch im kommenden Jahr nicht zu verlieren.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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