Zeigen

ist etwas elementar Menschliches. Vielleicht verbindet sogar nichts verlässlicher, als gemeinsam Gesehenes. Oder warum gehen wir so gerne zu mehreren ins Kino, in Ausstellungen oder in den Urlaub? Wahrscheinlich war das Zeigen die entscheidende Geste vor dem Sprechen. Gleichzeitig ist es etwas, über das wir selten nachdenken. Über Präsentationen oder über Werbung zerbrechen wir uns den Kopf. Oft genug auch, wenn es darum geht, uns selbst zu zeigen. Aber wann überlege ich, wem ich was gezeigt habe? Oder mit wem ich mir Sachen anschaue, die mich erschrecken könnten – oder zum Lachen bringen? Von wem möchte ich vor allem mal gar nichts gezeigt bekommen? „Das Interesse ist auf dieser Erde jener mächtige Zauber, der in den Augen aller Geschöpfe die Gestalt aller Gegenstände verwandelt“, sagte einst der französische Philosoph Claude-Adrien Helvetius. In diesem Sinn ist das Zeigen so etwas wie der Zeigefinger der Neugier. Und Neugier – aber das ist wirklich ein weites Feld!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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