Transit

Im Büro ist eine neue Einrichtung fällig. Meine beiden Kolleginnen und ich, Nutzerinnen einer gemeinsamen „Koje“, müssen Tische besorgen. Und? Drei Frauen, drei Tische, drei Herangehensweisen. Soweit, so undramatisch. Was mir auffiel, dass mir ein Büro eher eine Art Transitraum ist. Ich komme dort mehrmals die Woche hin, um zu arbeiten. Während andere eher ein zu-Hause-Gefühl haben, das heißt, das Büro ist für sie eine Art ausgelagerter Wohnungsteil. Unterschied: Mir ist es eher egal, auf was für einem Tisch ich im Büro arbeite. Andere haben da höhere Ansprüche. Natürlich lässt sich das lösen. Wir sind von der ursprünglichen Idee abgekommen, ein Modell für uns alle zu besorgen. Statt dessen haben wir uns auf die nötigen Maße geeinigt. Mittlerweile steht mein Tisch, der auf dem Foto noch – zumindest das Untergestell – verpackt zu sehen ist. Morgen ist mein erster Tag mit/auf neuem Tisch. Ich bin gespannt.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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